RollenWechsels Beitrag zum Rosa November des Na Und e.V., Verein für Lesben und Schwule in Oldenburg:
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Sonntag, 12. November 2006 um 15.00 Uhr im Hempels,
Ziegelhofstr.83, Oldenburg Filmvortrag, D 2003, 110 min, Mini-DV, OF, Regie und Vortrag: Samantha Maria Schmidt, Eintritt frei |
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| Diese Dokumentation präsentiert
mehr als 250 Szenen aus 130 Spielfilmen, in denen Lesben eine Rolle spielen.
Sie führt in aller Deutlichkeit vor, wie frauenliebende Frauen sich in Filmen begegnen, wie sie miteinander flirten, sich küssen, lieben und begehren und gegen welche inneren und äußeren Widerstände sie anrennen. - Haarsträubendes wird uns zugemutet, wie der überall lauernde
Lesbentod Die Literaturwissenschaftlerin Samantha Maria Schmidt stellt
in einem Filmvortrag ihre Arbeit zu Lesbensex und lesbischer Erotik
im Kino vor.
Die Regisseurin und Vortragende:
Link:
Die hier gezeigten Bilder hat uns die Vortragende selbst zur Verfügung gestellt. |
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Sonntag, 26. November 2006 um 16.00 Uhr im Cine-k
der Kulturetage: Es werden drei Kurzfilme gezeigt, die sich mit dem
Umgang mit HIV im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte beschäftigen.
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gezeigt werden: Abgeschreckt hat es mich nicht Medienprojekt Wuppertal
Viele, insbesondere junge Schwule haben heute, nachdem das AIDS-Virus aufgrund von Medikamenten seinen Schrecken verloren hat, wieder ungeschützten Sex mit häufig wechselnden Partnern. Das Risiko, daß sie sich und andere mit HIV infizieren könnten wird oft nicht wahrgenommen. Sie meiden das Thema unter anderem auch deshalb, weil sich viele Schwule durch die Projektion der Krankheit AIDS auf Homosexuelle diskriminiert fühlen. Für den Film bearbeitete eine Gruppe junger Schwuler das Thema Sexualität insbesondere in Hinsicht auf HIV und Aids. Der Film porträtiert zwei HIV-Positive: Tobias ist 21 Jahre alt und weiß nicht, wann und bei wem er sich infiziert hat. Er bewegte sich ausgiebig in der Schwulenszene, hat aber mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis dazu: Trotz des Reizes, den sie auf ihn ausübt(e), sieht er weite Teile dieser Szene als sehr oberflächlich. Mit der Erfahrung der Infizierung hat sich sein Lebensgefühl grundlegend geändert, durch die unmittelbare Nähe zum Tod ist ihm die Bedeutung seines eigenen Lebens deutlich geworden. Kay ist seit sieben Jahren HIV-positiv und lebt in einer festen Beziehung. Er kann seinen Beruf als Schauspieler nicht mehr ausüben, ist aber in der HIV- Aufklärungsarbeit aktiv. In einem ausführlichen Interview beschreiben er und sein Partner folgende Bereiche ihres Lebens: Wie ist das Leben in der Beziehung? Welche Rolle spielt die Krankheit im alltäglichen Leben und Lieben? Welche Perspektiven haben sie? In weiteren Interviews mit unterschiedlichen jungen Schwulen geht es um deren unterschiedlichen Umgang mit Liebe, Sexualität und Safer Sex. Der Film zeigt sehr persönlich verschiedene Sicht- und Erlebnisweisen von jungen Schwulen zu ihrer Sexualität und zum Thema HIV/ AIDS. Preis: Link: |
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Herzlichen Dank an Michael Brynntrup dafür, dass wir den Film zu vergünstigten Konditionen zeigen können. |
Das Ovo Regie: Michael Brynntrup Kollage aus dem Video-Archiv von Ovo Maltine und ihren TV- und Filmauftritten, unter dem Motto: Es kommt nicht darauf an, wie sich eine Tunte bewegt, sondern was sie bewegt.
Christoph Josten war Ovo Maltine. Sie starb am 8. Februar 2005 im Berliner Auguste-Viktoria-Krankenhaus. Elf Wochen nach der überraschenden Diagnose Lymphdrüsenkrebs, nach 13 Jahren HIV-Infektion. Aus der Pressemitteilung zum Tod von Ovo Maltine: Darsteller: Ovo Maltine ist im Mai 2004 in Oldenburg zu Gast gewesen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was Macht Geschlecht?" zeigte RollenWechsel den Film "Tunten lügen nicht", in dem Ovo neben drei weiterem Berliner Tunten porträtiert wurde.
Der Regisseur:
Filmographie (Auszug): - Jesus - Der Film (1986)
Links: |
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Regie: Chris Newby Steve wartet auf das Ergebnis seines HIV Tests. Steve hatte viele verschiedene Sexpartner und befürchtet,
daß er sich mit dem HI-Virus infiziert hat. Sein Partner Ned versucht
ihn zu beruhigen und überredet ihn sich testen zu lassen. Steve kann
nicht relaxen: er ist davon besessen seinen Körper zu waschen, er
reinigt seine Zehenzwischenräume mit der Zahnbürste. Er will
es eigentlich gar nicht wissen. Die fünf Tage Warten auf das
Testergebnis sind eine Qual. Er schaut Pornos. Er fängt an mit Ned
zu raufen, dem das Warten im Gegensatz zu Steve nicht viel ausmacht. Er
träumt. Er ärgert sich. Er sieht dem Tod ins Auge. Die ungewisse
Zukunft malt er sich in den möglichen Varianten aus. -
Der Regisseur:
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Herzlichen Dank an die Salzgeber Medien & Co. GmbH, die uns diesen Film kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Preis: |
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Sonntag, 12. November
2006 um 15.00 Uhr: "Lesbenlust und
Kinoliebe": Filmvortrag von Samantha Maria Schmidt |
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Sonntag, 26. November 2006 um 16.00 Uhr: Kurzfilme
zu AIDS / HIV |
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Mittwoch bis Samstag, 29.November bis 2. Dezember
2006 um 20.30 Uhr : Hildes Reise
(in der Reihe cineRosa) |
Anlässlich des 20jährigen
Bestehens der Oldenburgischen AIDS-Hilfe präsentiert RollenWechsel
ein schwules Roadmovie:
| Mittwoch, 29. November bis Samstag, 2. Dezember
2006 um 20.30 Uhr im Cine-k
der Kulturetage: Hildes Reise Regie: Christof Vorster, CH 2004, 87 min., DF Kartenreservierungen |
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Steffs (Oliver Stokowski) routiniertes Leben gerät völlig
durcheinander, als er erfährt, daß sein ehemaliger Lover
Martin Hilder, Hilde genannt, an AIDS gestorben ist. Im Testament
hat Hilde ihn, seine große Liebe, als Alleinerbe des nicht unerheblichen
Vermögens eingesetzt. Einzige Bedingung: Er soll seine Asche in
den Atlantik streuen. Doch da ist auch noch der HIV-positive letzte Freund von Hilde: Rex (Michael Finger). Er ist wild entschlossen, Hildes letzten Willen durchzusetzen und kidnappt die Urne...
Christof Vorster erzählt in seinem schwulen Roadmovie eigenwillig, packend und emotional von Liebe, Freundschaft und AIDS. Auch wenn es beinahe als Hysterie der 80er Jahre abgetan scheint, wie
das Waldsterben: AIDS, so erinnert Vorster, gibt es immer noch. AIDS
ist immer noch nicht heilbar und bedeutet für Infizierte eine drastische
Einschränkung in der Lebensqualität. Christof Vorster interessiert sich weniger für das Klischee vom schwulen gleich schnellen Sex, als vielmehr erstens für das Defizit, das daraus erwächst, und zweitens für die allgemeinmenschlich höchst relevante Frage: Was zählt denn wirklich im Leben? Knete oder Asche? Geld oder Liebe? Lug oder Trug? Wie ist der Mensch nach dem Dahinscheiden eines Menschen, der ihm lieb war? Quelle: cineman.ch
Der Blick auf AIDS und HIV-Infektion hat sich im Laufe der 20 Jahre, die es die Oldenburgische Aidshilfe nunmehr gibt, stark gewandelt. Deswegen ist es uns von RollenWechsel wichtig einen aktuellen Film zu zeigen, der das Thema aus heutiger Sicht beleuchtet.
Kritik:
Festivals: Montreal World Film Festival 2004
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