RollenWechsel
präsentiert im Januar die Literatur-Verfilmung eines
Bestsellers.
Dream Boy Regie: James Bolton,
USA 2008, 90 min., OmU
Story:
Vor kurzem erst ist Nathan (Stephan Bender), 15, mit seinen Eltern in
diese ländliche Kleinstadt Louisianas gezogen. An einem
Sonntagmorgen, als sie von der Kirche nach Hause kommen, fällt
ihm zum ersten Mal der Junge aus dem Nachbarhaus auf: Roy (Maximillian
Roeg) ist zwar erst 17, fährt aber schon den Schulbus. Er hat
auch schon eine Freundin, die er sehr zu lieben scheint, jedenfalls
küssen sich die beiden eines Nachts leidenschaftlich in seinem
Bus.
Bald machen die beiden Jungen gemeinsam ihre Schularbeiten, und an
einem dieser Abende greift Nathan nach Roys Hand. Ihr Spaziergang endet
außerhalb der Stadt, wo sie ein ruhiges Plätzchen
finden und sich sanft und ungeschickt küssen. Damit beginnt
eine homosexuelle Romanze zwischen den beiden, die zunehmend
dramatische Züge gewinnt. Nathans Vater hat berufliche
Probleme und trinkt. Als das Zusammenleben mit ihm
unerträglich wird, flüchtet Nathan vor ihm in den
nahen Wald, wo er sich mehrere Tage lang verborgen hält.
Nachdem Roy ihn dort aufgespürt hat, nimmt er Nathan mit auf
eine Campingtour, die er schon seit längerem mit zwei anderen
Jungen geplant hat. Doch auf einer verlassenen, schon lange als verhext
geltenden Plantage nimmt der Ausflug eine fatale Wendung - als
nämlich Burke (Randy Wayne) und Randy (Owen Beckman) das
Liebesverhältnis zwischen den beiden Freunden entdecken.
Ein Jugenddrama um Tabus, Liebe und Gewalt nach dem weltweiten
Bestseller-Roman des Erfolgsautors Jim Grimsley, angesiedelt in einer
religiös geprägten Gemeinde in den 70er Jahren im
Süden der USA.
Festivals /
Preise:
Offizieller Beitrag der Berlinale 2008 "Bester
Spielfilm" Publikumspreis - Iris Prize Festival Cardiff