Cine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11 Kartenreservierungen
Mittwoch 25.4.2007 bis Samstag 28.4.2007 um 20.30 Uhr
RollenWechsel präsentiert im April eine schwule Großstadt-Liebeskomödie
| Adam
& Steve Ende der 80er
Jahre trifft der 21jährige Adam im berüchtigten New Yorker Limelight-Club
den Gogo-Tänzer Steve. 17 Jahre später begegnen sich beide durch
Zufall wieder. Adam rennt mit seinem Hund auf den Armen, den er versehentlich
erstochen hat, in die Notaufnahme eines New Yorker Krankenhaus. Steve ist der
leitende Arzt, der Adams Hund röntgt und verbindet. Obwohl sie sich nicht
aneinander erinnern können, verlieben sich beide auf Anhieb ineinander, gehen
gemeinsam zur schwulen Cowboytanzgruppe und stellen sich ihren Freunden
und Eltern vor.
Hintergrundinfos: Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Craig Chester schafft es mit "Adam & Steve" eine zum Schreien komische und romantische Komödie zu zeigen. Missverständnisse, seltsame Verwandte und liebenswert witzige Charaktere zeigen sowohl seinen Humor, als auch seine Ernsthaftigkeit. Der Titel des Films "Adam & Steve" ist eine Phrase, die aus einem jüdisch-christlichen Argument gegen Homosexualität stammt. Danach sei der natürliche Lebensweg, in der Bibel dargestellt durch die Schöpfungsgeschichte, die Geschichte von Adam und Eva (engl. Eve), einem Mann und einer Frau, und nicht die von einem Mann und einem Mann, also Adam und Steve. Einen großen Fehler machte Donna Summer, als sie bei einem Konzert im Jahre 1984 den Satz "It was Adam and Eve, not Adam and Steve" sagte. Ihre derzeitige Popularität sank erheblich, da sich ihr Kernpublikum, die Gay-Community, schlagartig gegen sie wandte. Auch wenn sie später diese Aussage bereute, war der Schaden nicht wiedergutzumachen. Mittlerweile ist der Begriff allerdings nicht mehr nur negativ besetzt. Die amerikanische WeHo Church hat z.B. ein Comic-Buch mit demselben Namen herausgebracht, in dem gezeigt wird, dass Schwulsein und Religiosität gut zueinander passen (der Link dazu befindet sich unten).
Der Regisseur:
Filmographie (als Schauspieler, Auszug):
Kritik: Craig Chester hat sich für
sein Regiedebüt von seinen Vorbildern Woody Allen und John Waters inspirieren
Links:
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