Cine k in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11 Kartenreservierungen
Mittwoch 24.10.2007 bis Samstag 27.10.2007 um 20.30 Uhr
RollenWechsel präsentiert zum Saisonauftakt eine
schwule Liebesgeschichte zwischen zwei Welten.
| The Bubble Die Bedrohung ist überall. Jeder Tag kann zu einem schicksalhaften
Moment werden. Und trotzdem möchten sie genießen, will Lulu sich verlieben,
Yali ausgelassen feiern und Noam das Leben locker angehen.
Ein meisterhaftes Zusammenspiel und zugleich eine gelungene Gratwanderung zwischen einer dramatischen Liebe und der knallharten politischen Wirklichkeit.
Hintergrundinfos: - Noam und Ashraf besuchen im Film das Theaterstück "Bent", in dem Lior Ashkenazi, der Hauptdarsteller des gleichnamigen Films, einen kleinen Gastauftritt hat. - Eytan Fox hat in "The Bubble" einige Anspielungen auf Filme des palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad ("Ranas Hochzeit, Paradise Now") eingebaut: Zum Beispiel heiratet Ashrafs Schwester Rana den Hamas-Anführer Jihad. -Gal Uchovsky, Eytan Fox' Lebenspartner, schrieb das Drehbuch zum Film
Der Regisseur:
Filmographie (Auszug):
Kritiken:
Hier endlich bekommt der Film von Eytan Fox (Yossi und Jagger), der
sich zuvor etwas harmlos in den unterschiedlichen Liebeshändeln vertändelt
hatte, Wucht und Relevanz als Porträt einer neuen Generation, die
sich mit den bestehenden Fronten nicht mehr abfinden möchte. Mehr davon. The Bubble erzählt von der komplexen Verschränkung
politischer und kultureller Konflikte, beschreibt lustvoll und unterhaltsam die
Tel Aviver Szene und macht dabei reichlich Gebrauch von eindeutigen Signalen eines
internationalistischen Bewusstseins. Der Film hat brillante, tempo- und anspielungsreiche
Dialoge und einen Soundtrack, der mit Bright Eyes, Bebel Gilberto oder Keren Ann
alles hat, was gut und angesagt ist. Doch den weltflüchtigen Träumen
von einer möglichst auch noch sexuell libertinären Rav-o-lution an den
Stränden Israels steht der bornierte Machismo derjenigen gegenüber,
die dummerweise im Besitz der Waffen sind. Die Liebesgeschichte zwischen dem Israeli
Noam und dem Palästinenser Ashraf muss Utopie bleiben; der Film selbst wagt
den Blick über die Grenze, wo Homosexualität noch nicht als chic
gilt.
Preise und Nominierungen:
Links:
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